Regelmäßiger Passwortwechsel beim Online-Banking schafft Sicherheit

Passwort-Online-BankingExperten empfehlen einen Wechsel des Passworts beim Online-Banking oder anderen geschützten Zugängen etwa alle drei Monate. Einer Forsa-Studie zufolge tun dies allerdings nur die wenigsten Bundesbürger. Auch die Wahl des richtigen Passworts ist entscheidend.

Gehen wir zu leichtsinnig mit unserem Hab und Gut um? Die Frage muss man sich stellen, wenn man die Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage genauer betrachtet. Gegenstand der Untersuchung war das Passwortverhalten der befragten Bundesbürger beim Online-Banking oder anderen Internet-Portalen. Diese ergab, dass rund 41 Prozent aller Deutschen ihr Passwort aus eigenem Antrieb niemals ändern. Lediglich 17 Prozent – das ist etwa jeder Sechste – ändern zumindest einmal im Quartal die wichtigsten Zugangs-Codes für das Online-Banking oder andere wichtige Dinge wie beispielsweise die PIN zum Entsperren des Handys. Dies entspreche auch der Notwendigkeit, ließ Dieter Kempf vom Branchenverband Bitkom verlauten.

Jährlich ändern etwa neun Prozent ihre Passwörter für das Online-Banking und nur etwa acht Prozent denken “alle paar Jahre” daran, die Kennwörter auszutauschen. Nur jeder Hundertste wechselt sie tatsächlich monatlich aus, wobei der Anteil von Männern, die dies regelmäßig machen, weitaus höher liegt als der der Frauen. Gleichfalls sind nach dieser Studie jüngere Menschen, die im Zeitalter des Internets aufgewachsen sind, dem Thema gegenüber aufgeschlossener als Senioren. Wenn in der Gruppe der bis 29-Jährigen der Anteil der Menschen, die ihr Passwort – für das Online-Banking – quartalsweise wechseln bei 27 Prozent liegt, wechseln nur vier von Hundert Senioren ihr Kennwort.

Fälle aus der gegenwärtigen Berichterstattung der Medien haben allerdings gezeigt, dass nicht nur ein regelmäßiger Wechsel der Passwörter für das Online-Banking von Vorteil ist, sondern auch die richtige Wahl derselben. So ist beispielsweise ein Mix aus Zeichen, Buchstaben und Ziffern bedeutend sicherer als etwa der Name des Lieblingshundes. Dies haben vor allem “Interneteinbrüche” in Online-Portalen wie Twitter von verschiedenen Stars gezeigt, die ihr Passwort aufgrund ihrer Kinder oder des Lieblingshundes generiert hatten. Diese Informationen sind leicht recherchierbar, wobei sich ein wahlloser Buchstaben-Zeichen-Mix für Hacker in puncto Online-Banking eher als harte Nuss erwies.

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