Jeder dritte Anleger entscheidet sich für das Festgeld

Festgeld

Eine relativ sichere Anlegemöglichkeit ist das Festgeldkonto.

Besonders in unsicheren Zeiten, in denen die Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten nicht abreißen, suchen Anleger nach sicheren Möglichkeiten für ihr Kapital. Inzwischen setzt jeder dritte Investor dabei auf das Festgeld.

Immer wieder tauchen in den Schlagzeilen der Medien negative Meldungen über die aktuellen Situationen auf den internationalen Finanzmärkten auf. Aktien verlieren an Wert, und auch zahlreiche andere Anlageformen erweisen sich nicht als renditeträchtige Alternative. Kein Wunder also, dass mittlerweile jeder dritte Sparer sein Kapital in Form von Festgeld anlegt. Zumal sich hier die Möglichkeit bietet, sein Erspartes sicher vor der Inflation zu schützen. Letztere liegt dabei im Moment bei etwa 2,6 Prozent, und einige Banken bieten auf das Festgeldkonto einen inzwischen attraktiven Zinssatz von 3 % und mehr. Auch Fachleute empfehlen, den Spargroschen hier zu parken

So zahlt beispielsweise die Bank of Scotland ihren Kunden aktuell in der Spitze einen Zinssatz von 4,25 % bei einer Laufzeit von 60 Monaten und einer jährlichen Zinsauszahlung. Bereits ab einer zwölfmonatigen Bindung erhält man schon 3 % auf das Festgeld. Hiermit liegt das britische Geldhaus deutlich höher als die meisten heimischen Banken und Sparkassen. Wer jedoch täglich oder kurzfristig auf sein erspartes Kapital zurückgreifen möchte, dem empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto. Auch hier werden schon Zinsen im Bereich von 2,6 % gezahlt, wobei die Bank of Scotland Neukunden noch einen Startbonus in Höhe von 20 € gewährt.

Mindesteinlagen oder maximale Sparbeträge gibt es bei beiden Anlageformen nicht. Gleichzeitig sorgt die Einlagensicherung der Bank bis zu einer Höhe von 100.000 € selbst im Falle einer Insolvenz für eine garantierte Auszahlung beim Festgeld und Tagesgeld.. Doch Experten warnen auch vor allzu schneller Panik. Niemand sollte daher voreilig etwa sein Aktiendepot kündigen, nur weil der DAX momentan einem Abwärtstrend folgt. So erklärt beispielsweise Thomas Meyer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, dass sich die Kurse auch wieder erholen werden, sodass derzeitige Verluste wieder ausgeglichen werden können. Wer jetzt verkauft, muss im Vergleich zum Höchststand dieses Jahres rund ein Fünftel Verlust hinnehmen.

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